Warum kostet ein PCR-Test mal 150 Euro, mal nur 50 Euro?

Das zuverlässigste Verfahren, um eine akute Infektion mit dem Corona-Virus nachzuweisen, ist der sogenannte PCR-Test. Für den PCR-Test wird in der Regel eine Probe aus den Schleimhäuten der Atemwege entnommen. Der Abstrich erfolgt durch den Mund von der Rachenwand und über die Nase aus dem Nasen-Rachenraum. Das Genmaterial dieser Probe wird dann im Labor in mehreren Zyklen vervielfältigt und darauf untersucht, ob es Gensequenzen des Coronavirus enthält. Der Nachweis im Labor dauert vier bis fünf Stunden. In der Praxis bekommt man das Testergebnis meist nach 24 bis 48 Stunden – je nach Entfernung und Auslastung des Labors. 

Wenn ein Arzt*in oder das Gesundheitsamt diesen PCR-Test anordnen, müssen Sie diesen Test nicht selbst bezahlen. Die Kosten dafür werden über die gesetzliche Krankenversicherung abgerechnet und aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds finanziert. 

Anders verhält sich die Situation, wenn Sie keinerlei Corona-Symptome aufweisen: Wollen Sie auf Nummer sicher gehen und den PCR-Test freiwillig machen, dann müssen Sie im Regelfall diesen Test aus eigener Tasche bezahlen. Nur wenn Sie Ihren Wohnsitz in Bayern haben, ist dieser freiwillige PCR-Test kostenfrei. Irritierend ist jedoch für viele, dass die Kosten für einen freiwilligen PCR-Test stark variieren. Bundesweit werden diese Tests zwischen 50 und 150 Euro angeboten – mancherorts kosten sie sogar noch mehr. 

Gibt es Qualitätsunterschiede bei den PCR-Tests? 

Nein, Qualitätsunterschiede gibt es nicht. Immer vorausgesetzt, dass das medizinische Fachpersonal, das Sie getestet hat, den Nasen-Rachen-Abstrich gewissenhaft durchgeführt hat und ein DIN-zertifiziertes Labor mit der Überprüfung beauftragt wurde, können Sie mit einem korrekten Ergebnis rechnen. 

Eine gute Richtschnur für die reinen Laborkosten bietet die Kalkulation der kostenfreien PCR-Test, der vom Gesundheitsamt oder dem Hausarzt*in angeordnet werden. Hier erhält das Labor den Minimalsatz in Höhe von 39,40 Euro pro Test. Bei freiwillig durchgeführten PCR-Tests, die nicht über die Krankenkassen abgerechnet werden, sind die Labore frei in der Preisgestaltung. Sie verlangen dann oft deutlich höhere Preise und berufen sich dabei auf die Gebührenordnung.

Neben den reinen Laborkosten fließen die Transportkosten sowie die Kosten für besondere Hygienemaßnahmen, die Beratung und die Entnahme des Abstrichs in den Endpreis mit ein. Auch die sogenannten Umlage-Kosten werden von jedem Test-Anbieter individuell berechnet, einkalkuliert und umgelegt – das können Kosten sein für zusätzliche Mitarbeiter, Mehrkosten für Wochenend-Arbeit, PR-Maßnahmen, Mietkosten für zusätzlich angemietete Räumlichkeiten, Anschaffungskosten und Investitionen. Entsprechend unterschiedlich fallen die Preise aus. 

Auch Ärzte*innen können bei freiwillig durchgeführten PCR-Tests bei ihrer Gebührenberechnung einen speziellen Aufwand geltend machen. Und auch viele Anbieter von Corona-Teststationen berufen sich bei Ihrer Preisgestaltung auf die Gebührenordnung für Ärzte. Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren sind die zum Teil erheblich abweichenden Preise für PCR-Tests zu verstehen.

Faire und transparente Preise bei dein.coronatest.de 

Wir bei dein.coronatest.de bieten Ihnen nicht nur sichere und zuverlässige Tests, sondern auch absolut faire und transparente Preise – ohne versteckte Kosten. Für einen PCR-Test bezahlen Sie bei uns 49,99 Euro. Selbstverständlich werden unsere PCR-Tests in einem offiziell anerkannten und lizenzierten deutschen Labor ausgewertet und vom dortigen Laborarzt befundet. Darüberhinaus können wir Ihnen versichern, dass das Personal, das die Tests abnimmt, selbst über eine medizinische Ausbildung verfügt oder von unserem Ärzt*innenteam medizinisch gewissenhaft geschult wurde. Somit können wir garantieren, dass Ihre Tests stets sicher und verlässlich durchgeführt werden.